KostA

Die „Koordinierungsstelle Asyl - KostA“ ist ein Projekt im Rahmen des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ (LAT) und wendet sich an anerkannte Asylberechtigte im Leistungsbezug des SGB II aus dem Zuständigkeitsbereich des Jobcenters Gera, die nicht langzeitarbeitslos sind.

Sobald ihr Asylgesuch positiv entschieden ist, haben Flüchtlinge Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II. Ausgrenzung aus dem Arbeitsleben, Unterbeschäftigung und Armut sind somit auch für diese Schutzsuchenden gravierende alltägliche Probleme. Verschärfend kommen sprachliche Barrieren, bürokratische Restriktionen, fehlende anerkannte Berufs- bzw. Schulabschlüsse sowie teils angespannte Situationen in den Unterkünften hinzu.


Andererseits sind wegen der ungünstigen demographischen Entwicklung und der Belebung des Arbeitsmarktes in Deutschland gute Voraussetzungen gegeben, Angehörige dieser Zielgruppe erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren. Mit dem Ausschluss der Asylberechtigten aus tätiger Arbeit können vielfältige soziale und wirtschaftliche Potentiale nicht genutzt werden!


Ziel des Projektes „KostA“ ist es deshalb, Asylberechtigte im Leistungsbezug des SGB II bei der Integration in ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu unterstützen und ihnen gesellschaftliche sowie berufliche Teilhabe zu ermöglichen. Individuelle Angebote, die ihre sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen im beruflichen Kontext fördern und die Integrationschancen in den Arbeitsprozess erhöhen, sollen zur Herstellung, Verbesserung und Erweiterung der Beschäftigungsfähigkeit und der Beschäftigungschancen beitragen.


Die Integrationslotsen des Projektes bereiten durch individuelle Begleitung und weitere geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf eine berufliche Integration vor. Die Teilnehmenden werden informiert, beraten, betreut und motiviert, sich den neuen Anforderungen in Deutschland zu stellen und geeignete Qualifizierungsangebote, Arbeitserprobungen oder Praktika anzunehmen, die möglichst in eine Ausbildung oder Arbeitsaufnahme münden.


Die Integrationslotsen berücksichtigen hierbei die besonderen Problemlagen und sehr heterogenen Ausgangssituationen der Asylberechtigten. Deren Chancen zur Beteiligung am Erwerbsprozess werden erhöht, indem sie mit dem regionalen Arbeitsmarkt und seinen Anforderungen vertraut gemacht werden. Aufbauend auf den Kompetenzen und Ressourcen entwickeln die Integrationslotsen eine Integrations- und Förderplanung, die partnerschaftlich umgesetzt wird. Des Weiteren bieten sie durch das Aufzeigen von Lösungsstrategien und die bedarfsweise Einbeziehung weiterer geeigneter Akteure Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Krisen.


Sind Sie interessiert? Kontaktieren Sie uns!

Koordinierungsstelle Asyl-KostA, Erfurtstraße 10,07545 Gera
E-Mail:ortmann@OTEGAU.de/Tel.:0163 7373082

KostA






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